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Fachbegriffe aus der Heizungstechnik |
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Das kleine
Heizungs ABC: Die hier aufgeführten Fachbegriffe und Erklärungen
sind die am häufigsten vorkommenden Begriffe aus der Heizungstechnik.
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Abgastemperatur: |
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Das ist die Temperatur von
Verbrennungsabgasen, die von der Feuerstätte in den Schornstein
gelangen und an die Außenluft abgeführt werden. Die Abgastemperatur
wird am Kessel-Abgasstutzen gemessen und ist abhängig von der
Kesselwassertemperatur, dem Verschmutzungsgrad des Heizkessels und
von der Kesselbelastung. |
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Abgasverlust: |
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Unter Abgasverlust versteht
man den Wärmestrom, bezogen auf die Kesselleitung, der beim Verbrennungsprozeß
ungenutzt über den Schonstein entweicht. |
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Bereitschaftsverlust: |
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Der relative Bereitschaftsverlust
eines Heizkessels ist der Anteil der Feuerwärmeleistung, der
durch Strahlung und Konvektion an die Umgebung des Heizkessels abgegeben
wird. Dabei spielt es keine Rolle, wann diese Verlustenergie abgegeben
wird - im Stillstand oder während der Verbrennung. |
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Brennwert: |
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Der Brennwert einer Flüssigkeit
oder eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung
von 1qm Gas oder 1kg Heizöl im Normzustand frei wird, wenn die
Anfangs- und Endprodukte eine Umgebungstemperatur von 15°C haben
und das bei der Verbrennung entstandene Wasser im flüssigen Zustand
vorliegt. Hier kann die latente Wärme ausgenutzt werden, da bei
der Änderung des Aggregatzustandes von Dampf zu Flüssigkeit
die Kondensationswärme frei wird. |
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Brennwertkessel: |
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Brennwertkessel sind Heizkessel,
in dem die im Abgas enthaltene latente Wärme in Form von Wasserdampf
durch Kondensation nutzbar gemacht wird. |
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Feuerungstechnischer
Wirkungsgrad: |
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Der feuerungstechnische Wirkungsgrad
ergibt sich aus der zugeführten Wärmeenergie, bezogen auf
den unteren Heizwert, minus dem Abgasverlust. |
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Heizgasseitiger
Widerstand: |
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Der heizgasseitige Widerstand
ist die Druckdifferenz zwischen der Abgasmeßstrecke und dem
Feuerungsraum bei Öl- /Gaskesseln. |
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Heizwert: |
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Der Heizwert einer Flüssigkeit
oder eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung
von 1qm Gas oser 1kg Heizöl im Normzustand frei wird, wenn die
Anfangs- und Endprodukte eine Umgebungstemperatur von 15°C haben
und das bei der Verbrennung entstandene Wasser im dampfförmigen
Zustand vorliegt. Hier wird die latente Wärmeenergie nicht genutzt.
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Jahresnutzungsgrad: |
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Der Jahresnutzungsgrad dient
als Berechnungsgrundlage zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des
Wärmeerzeugers. Er gibt an, wieviel der im Verlauf eines Jahres
zugeführten Energiemenge tatsächlich zu Nutzwärme umgewandelt
wird. |
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Kesselwirkungsgrad: |
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Der Kesselwirkungsgrad wird
als Verhältnis der Nennwärmeleistung zu der dem Heizkessel
zugeführten Wärmeleistung (Nennwärmebelastung) definiert.
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Nenn - Wärmebelastung: |
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Unter der Nennwärmebelastung
eines Heizkessels versteht man die Heizleistung, bezogen auf den Heizwert,
die feuerungstechnisch dem Heizkessel zugeführt wird (Feuerungswärmeleistung).
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Nenn - Wärmeleistung: |
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Darunter versteht man die
maximal zulässige Heizleistung, die an das Kesselwasser abgegeben
wird. |
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Niedertemperatur
- Kessel: |
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Ein Niedertemperatur-Kessel
ist ein Heizkessel, der kontinuierlich mit einer Eintrittstemperatur
(Rücklauftemperatur) von 35 - 40°C funktionieren kann und
in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation kommen
kann. Hierunter fallen auch Brennwertkessel für flüssige
Brennstoffe. |
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Normnutzungsgrad: |
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Der Normnutzungsgrad ist
ein auf dem Kesselprüfstand ermittelter Kessel-Jahreswirkungsgrad,
der prozentual angibt, wieviel der zugeführten Wärmeenergie
nutzbar auf die Heizungsanlage übertragen wird. |
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Standard - Heizkessel: |
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Ein Standardheizkessel ist
ein Heizkessel, bei dem die durchschnittliche Betriebstemperatur durch
seine Auslegung beschränkt sein kann. Die Bezeichnung "Standardheizkessel"
ist nicht in Normungen verankert. |
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Wasserseitiger Widerstand: |
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Der wasserseitige Widerstand
ist die Druckdifferenz zwischen Rücklauf- und Vorlaufanschluss
des Heizkessels unter festgelegten Bedingungen. |
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